
Zementadditive werden dem Zement zugesetzt, um Produkteigenschaften und Mahlprozess gezielt zu optimieren. Sie werden unter anderem in Mahlhilfen, Festigkeitsverbesserer und Performance-Additive eingeteilt. Jede Gruppe adressiert konkrete Anforderungen der Zementherstellung – von höherem Mühlendurchsatz bis zur Verbesserung der Endproduktqualität.
Wirken sich positiv auf Produktionsprozess und Zementqualität aus
Verbessern Fließfähigkeit des Pulvers, Festigkeitsentwicklung, Verarbeitbarkeit und Dauerhaftigkeit
Passen die Zementqualität an relevante Normen und Kundenanforderungen an
Tragen zur Wirtschaftlichkeit der Anlage bei
Reduzieren Energieverbrauch und Umweltbelastung
Ermöglichen den Einsatz ergänzender zementärer Materialien zur teilweisen Klinkerersetzung
Chemische Additive, die Agglomeration verhindern und dadurch den Mahlenergiebedarf senken. Sie können den Mühlendurchsatz um 10-30 % erhöhen und die Korngrößenverteilung verbessern.
Additive zur Erhöhung der Früh- und/oder Enddruckfestigkeit. Sie ermöglichen höhere Festigkeitsklassen oder einen größeren Anteil ergänzender Zementbestandteile bei gleichbleibender Zielklasse.
Multifunktionale Additive, die Verarbeitbarkeit, Wasseranspruch, Abbindezeit und Dauerhaftigkeit gleichzeitig beeinflussen. Sie verbessern die Gesamtqualität und unterstützen eine wirtschaftlichere Rezepturführung.
Spezialadditive für definierte Qualitätsparameter, etwa Farbstabilität, Sulfatbeständigkeit oder eine Hydratation mit geringer Wärmeentwicklung bei Massenbeton.