ENIVO

Zerkleinerung

Industrielle Zerkleinerungslösungen

Die Zerkleinerung ist eine der ersten und wichtigsten Stufen in der Bergbau- und Mineralaufbereitung. Die Wahl der richtigen Zerkleinerungstechnik wirkt sich unmittelbar auf Aufgabekorngröße, Materialhärte, angestrebte Endkorngröße und die Effizienz der nachgelagerten Prozessstufen aus.

ENIVO entwickelt Lösungen für die Primär-, Sekundär- und Tertiärzerkleinerung, die auf unterschiedliche Materialeigenschaften und Kapazitätsanforderungen zugeschnitten sind, und bereitet das Material kontrolliert und gleichbleibend für die nächste Stufe auf. Backenbrecher, Sekundär-Prallbrecher, Rotorprallmühlen und Hammerbrecher decken ein breites Anwendungsspektrum ab.

Inhalt

Backenbrecher
Sekundär-Prallbrecher
Rotorprallmühlen
Hammerbrecher

Backenbrecher

Leistungsstarke und zuverlässige Lösungen zur Zerkleinerung in der Primärzerkleinerung

Backenbrecher

Backenbrecher sind leistungsstarke und zuverlässige Systeme für die Primärzerkleinerung grober und harter Materialien. Sie sorgen für eine kontrollierte Reduzierung der Aufgabekorngröße und bereiten das Material für die nachgelagerten Prozessstufen vor. Dank hoher Aufgabeleistung, robuster Bauweise und großzügig dimensionierter Aufgabeöffnung gewährleisten sie auch unter anspruchsvollen Bedingungen einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Funktionsprinzip

Backenbrecher arbeiten nach dem Prinzip, das Material zwischen einer festen und einer beweglichen Brechbacke zu zerdrücken. Die bewegliche Backe wird über eine Exzenterwelle hin- und herbewegt; im sich verengenden Spalt zwischen den beiden Backen wird das Material zerkleinert und auf die gewünschte Größe gebracht.

Das Zerkleinerungsverhältnis wird über die Backenöffnung und den Austragsspalt gesteuert. Materialhärte, Feuchtegehalt und Aufgabekorngröße sind maßgebliche Parameter für die Auswahl von Backenprofil und Antriebsleistung.

Prozessvorteile

Hohe Aufgabeleistung: Die große Aufgabeöffnung ermöglicht die direkte Aufgabe grober und harter Materialien.
Zuverlässige und robuste Bauweise: Schwerlast-Rahmen und Lagerkonstruktion sorgen für eine lange Lebensdauer unter anspruchsvollen Bedingungen.
Einstellbare Endkorngröße: Über die Verstellung des Backenspalts lässt sich die angestrebte Endkorngröße kontrolliert einstellen.
Niedrige Betriebskosten: Einfacher Aufbau und gut zugängliche Verschleißteile halten die Wartungskosten gering.
Breites Materialspektrum: Geeignet für die Zerkleinerung zahlreicher harter, abrasiver und grobstückiger Mineralien und Gesteine.

Auslegungs- und Systemmerkmale

Einsatzbereiche

Aufgabeöffnung mit hoher Kapazität

Zerkleinerung von Kalkstein und Calciumcarbonat

Auswechselbare Brechbacken und Verschleißelemente

Zuschlagstoff- und Steinbruchanwendungen

Hydraulische Austragsspaltverstellung

Rohstoffaufbereitung für die Zementherstellung

Schwerlast-Rahmen und Lagerkonstruktion

Primärzerkleinerung von Erzen

Leistungsstarker Antrieb für den Dauerbetrieb

Zerkleinerung von Basalt, Granit und Hartgestein

Staubgekapselte oder geschlossene Systemintegration

Zerkleinerung von Recyclingmaterial

Konfigurierbare Modelle für unterschiedliche Kapazitäten und Aufgabegrößen

Brechen und Zerkleinern von Gipsstein

ENIVO betrachtet den Backenbrecher als ersten und entscheidenden Schritt im Prozess. Maschinenauswahl und Systemkonfiguration werden durch die gemeinsame Analyse der physikalischen Materialeigenschaften, der Aufgabekorngröße, der angestrebten Endkorngröße und der Anforderungen der nachgelagerten Stufen bestimmt.

Sekundär-Prallbrecher

Effiziente Sekundärzerkleinerung für kubisches Korn und kontrollierte Zerkleinerung

Sekundär-Prallbrecher

Sekundär-Prallbrecher sind effiziente Zerkleinerungssysteme, die nach der Primärzerkleinerung eingesetzt werden, um eine kontrolliertere Zerkleinerung und ein gleichmäßigeres, kubisches Korn zu erzielen. Robustes Rotordesign, langlebige Verschleißteile und gute Wartungszugänglichkeit verbinden hohe Leistung mit Bedienkomfort.

Funktionsprinzip

Sekundär-Prallbrecher zerkleinern das Material über Schlagleisten auf einem schnell drehenden Rotor. Nach dem Aufprall auf den Rotor wird das Material gegen die Prallplatten und die Innenflächen der Brechkammer geschleudert und stufenweise verkleinert.

Durch Einstellen von Prallplatten und Rotordrehzahl lassen sich die gewünschte Endkorngröße und Kornform erzielen. Diese Bauweise bietet einen deutlichen Vorteil bei Anwendungen, die ein kubisches und homogenes Korn erfordern.

Prozessvorteile

Kubische Kornform: Das Prallprinzip erzeugt gleichmäßige, ausgewogene Kornformen und verbessert so die Zuschlagstoffqualität.
Hohes Zerkleinerungsverhältnis: In einer einzigen Stufe lassen sich hohe Zerkleinerungsverhältnisse erreichen.
Breiter Kapazitätsbereich: Modelle für unterschiedliche Kapazitätsanforderungen im Bereich von etwa 130–600 t/h.
Gute Wartungszugänglichkeit: Aufklappbares Gehäuse und modulare Verschleißteile verkürzen die Wartungsstillstände.
Einstellbare Korngröße: Über Schlagleistenabstand und Rotordrehzahl lässt sich die Endkorngröße präzise steuern.
Langlebige Verschleißelemente: Prallplatten aus hochchromhaltigem Stahl oder Speziallegierungen sorgen für eine lange Lebensdauer.

Auslegungs- und Systemmerkmale

Einsatzbereiche

Leistungsstarkes und ausgewuchtetes Rotordesign

Herstellung und Formgebung von Zuschlagstoffen

Auswechselbare Prallplatten und Schlagleisten

Zerkleinerung von Kalkstein und Calciumcarbonat

Hydraulisch aufklappbares Gehäuse

Rohstoffaufbereitung für die Zementherstellung

Einstellbarer Schlagleistenabstand

Herstellung von Asphalt- und Betonzuschlagstoffen

Robuste Bauweise für den Dauerbetrieb

Recycling von Bau- und Abbruchabfällen

Staubgekapselte oder geschlossene Systemintegration

Zerkleinerung mittelharter Mineralien und Gesteine

Konfigurierbar für unterschiedliche Material- und Kapazitätsanforderungen

Brechen und Zerkleinern von Gipsstein

ENIVO betrachtet Sekundär-Prallbrecher nicht nur als Zerkleinerungsmaschine, sondern als kritische Prozesskomponente, die die angestrebte Produktqualität bestimmt. Materialeigenschaften, Aufgabekorngröße, angestrebte Kornform und Kapazitätsanforderungen werden gemeinsam analysiert, um die optimale Konfiguration festzulegen.

Rotorprallmühlen

Hochleistungslösungen für hochwertige Brechsandproduktion und Feinzerkleinerung

Rotorprallmühlen

Rotorprallmühlen arbeiten nach einem leistungsstarken Zerkleinerungsprinzip mit vertikaler Welle und werden eingesetzt, um hohe Zerkleinerungsverhältnisse, eine gute Kornform und eine gleichmäßige Korngrößenverteilung zu erzielen. Besonders bei der Verarbeitung gering bis mäßig abrasiver Mineralien und für die Herstellung von hochwertigem Brechsand bieten sie eine wirksame Lösung.

Funktionsprinzip

Rotorprallmühlen arbeiten nach dem Prinzip, das Material über einen schnell drehenden Rotor mit vertikaler Achse in die Brechkammer zu schleudern und es durch Aufprall an den Brechflächen zu zerkleinern. Diese Bauweise ermöglicht durch die hohe kinetische Energie eine kontrollierte Zerkleinerung und Kornformung.

Korngröße und Kornform lassen sich durch Anpassen von Rotordrehzahl und Brechkammergeometrie optimieren. Der Betrieb im geschlossenen Kreislauf ermöglicht eine präzisere Kontrolle der gewünschten Kornverteilung.

Prozessvorteile

Hochwertige Brechsandproduktion: Eine kubische und homogene Kornstruktur sorgt für gleichmäßigen Brechsand.
Hohes Zerkleinerungsverhältnis: In einer einzigen Stufe lassen sich hohe Zerkleinerungsverhältnisse erreichen.
Kontrollierte Korngrößenverteilung: Über Rotordrehzahl und Kammerparameter lässt sich die Korngröße präzise steuern.
Geringe Verschleißkosten: Wirtschaftlicher Betrieb bei gering bis mäßig abrasiven Materialien.
Kompaktes und effizientes Design: Die vertikale Bauweise bietet hohe Kapazität auf kleiner Grundfläche.

Auslegungs- und Systemmerkmale

Einsatzbereiche

Hochdrehzahl-Rotor mit vertikaler Welle

Brechsandproduktion

Einstellbare Brechkammergeometrie

Formgebung von feinen Zuschlagstoffen

Auswechselbare Rotor- und Prallplatten

Feinzerkleinerung von Kalkstein und Calciumcarbonat

Integration in geschlossene Siebkreisläufe

Aufbereitung mineralischer Füllstoffe

Kompakte und platzsparende vertikale Bauweise

Herstellung von Glasrohstoffen

Modelle für unterschiedliche Material- und Kapazitätsanforderungen

Verarbeitung gering abrasiver Mineralien

Staubdichte Gehäusekonstruktion für staubkontrollierten Betrieb

Brechen und Zerkleinern von Gipsstein

ENIVO positioniert Rotorprallmühlen als kritische Prozesskomponente in Anwendungen, in denen Kornform und Produktqualität entscheidend sind. Materialabrasivität, angestrebte Größe und Formparameter werden gemeinsam bewertet, um die optimale Rotor- und Kammerkonfiguration festzulegen.

Hammerbrecher

Wirksame Zerkleinerungslösungen für feines Korn aus weichen und mittelharten Materialien

Hammerbrecher

Hammerbrecher sind wirksame Lösungen für die Sekundär- oder Tertiärzerkleinerung weicher oder mittelharter, gering abrasiver Materialien. Besonders geeignet sind sie für Anwendungen, die ein feineres Korn und eine kontrollierte Kornverteilung erfordern. Dank des unteren Brechrosts lässt sich die gewünschte Korngröße wirksamer annähern, und in manchen Anwendungen kann eine separate Siebstufe entfallen.

Funktionsprinzip

Hammerbrecher arbeiten nach dem Prinzip, das Material durch Hammerelemente auf einem schnell drehenden Rotor durch Aufprall zu zerkleinern. Das zerkleinerte Material gelangt durch den unteren Brechrost auf die gewünschte Größe.

Durch Ändern der Rostöffnung und der Hammerkonfiguration lassen sich unterschiedliche Korngrößen erzielen. Diese Bauweise macht in manchen Anwendungen eine separate Siebstufe überflüssig.

Prozessvorteile

Erzeugung feinen Korns: Dank des unteren Brechrosts ist die direkte Erzeugung von feinkörnigem Produkt möglich.
Hohes Zerkleinerungsverhältnis: In einer einzigen Stufe lassen sich hohe Zerkleinerungsverhältnisse erreichen.
Flexible Korngrößensteuerung: Durch Ändern der Rostöffnung lassen sich unterschiedliche Korngrößen erzielen.
Geringerer Siebbedarf: In manchen Anwendungen entfällt die separate Siebstufe.
Breites Anwendungsspektrum: Wirksam bei Gips, Kalkstein, Kohle und ähnlichen weichen bis mittelharten Materialien.

Auslegungs- und Systemmerkmale

Einsatzbereiche

Hochdrehzahl-Rotor mit Hammerelementen

Brechen und Zerkleinern von Gipsstein

Auswechselbarer unterer Brechrost

Aufbereitung von Kalkstein und Calciumcarbonat

Mehrere Hammerkonfigurationen

Zerkleinerung von Kohle und Braunkohle

Einfache Wartung und Hammerwechsel

Zerkleinerung von Salz und ähnlichen weichen Mineralien

Kompakter und robuster Rahmen

Zerkleinerung von Recyclingmaterial

Staubgekapselte oder geschlossene Systemintegration

Zerkleinerung chemischer Rohstoffe

Modelle für unterschiedliche Kapazitätsanforderungen

ENIVO positioniert Hammerbrecher als effiziente Prozesskomponente in Anwendungen, die ein feines Korn erfordern und bei denen die Materialeigenschaften geeignet sind. Materialhärte, Abrasivität, angestrebte Größe und Kapazitätsanforderungen werden gemeinsam analysiert, um den passenden Brechertyp und die passende Konfiguration zu bestimmen.